Der Chefarzt

Dr. med. (Univ. Tel Aviv/Israel) Egon Fabian leitet die Dynamisch-Psychiatrische Klinik Menterschwaige seit Oktober 2002. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, für Psychotherapeutische Medizin und Psychoanalytiker.
Er ist in Rumänien geboren und aufgewachsen, hat in Italien, in den USA sowie in Israel gelebt und in Tel-Aviv studiert und promoviert.
Seit 1975 lebt und arbeitet Herr Fabian in Deutschland, wo er in Frankfurt am Main bei den Professoren Adams und Bochnik die Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie absolvierte.
Danach war er Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik der Städtischen Krankenanstalten Krefeld (Prof. Rabe) und seit 1987 Oberarzt der Dynamisch-Psychiatrischen Klinik Menterschwaige, wo er auch seine Ausbildung zum Psychoanalytiker und Gruppenpsychotherapeuten abschloss.
Egon Fabian ist Lehr- und Kontrollanalytiker der Deutschen Akademie für Psychoanalyse (DAP), Gruppenpsychotherapeut (DGG) und als Lehranalytiker und Supervisor für Psychotherapie und Psychoanalyse von der Bayerischen Landesärztekammer anerkannt. Ferner ist er Dozent im Lehr- und Forschungsinstitut der DAP in München, wo er den Bereich Psychosomatik leitet.
Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind Angststörungen als auch die Verbindung zwischen Gruppendynamik und Psychosomatik.
Er ist als Psychoanalytiker in eigener Praxis tätig und bietet dort Einzel- und Gruppentherapie sowie Tanztherapie und Supervisionen an.
Über seine berufliche Tätigkeit hinaus ist Egon Fabian interessiert an Musik (er spielt Geige und Bratsche) sowie an Sprachen, Literatur, Kunstgeschichte und Reisen.
Herr Fabian ist verheiratet und hat fünf Kinder und vier Enkelkinder.
Kurze Auswahl der Veröffentlichungen
- Sein neuestes Buch "Anatomie der Angst" erschienen im Klett-Cotta Verlag, 2010
- Zusammen mit Dr. B. Dulz und Dr. Ph. Martius ist er Herausgeber des Buches "Stationäre Psychotherapie der Borderline-Störungen" (Schattauer Verlag, 2009).
- "Der Mut zur Utopie - Versuch einer Ethik für unsere Zeit" (Erb Verlag, 1986)
- "Der fragmentierte Patient" (Helix Verlag, 1991) 1994 auch in ungarischer Übersetzung erschienen.
- Agieren aus der Sicht der Dynamischen Psychiatrie (2007). In: Dynamische Psychiatrie 39, 250-268.
- Zur Bedeutung der Identifikation in der Psychoanalyse (2005). In: Dynamische Psychiatrie 38/2, 245-273
- Gruppendynamische Aspekte der Geschwisterrivalität (2004). In: Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik 40, 65-89
- The significance of group dynamics for the inpatient psychotherapy in the hospital Menterschwaige, Munich (2003). In: Group Analysis 36 (2), 274-287.
- On the differentiated use of humor and joke in psychotherapy (2002). In: The Psychoanalytic Review 89 (3), 399-412.
- Das Phänomen Hass - eine dynamisch-psychiatrische Betrachtung (2002). (The phanomenon hatred. A dynamic-psychiatric view). In: Dynamische Psychiatrie 35/3-4, 489-513.
- Ethical considerations on Dynamic Psychiatry and the tradition of relationship in psychoanalysis. An historical overview (2001). In: Medicine and law 20/4, 525-531.
- Vatersehnsucht Muttersehnsucht. Gruppendynamische Faktoren in der Entwicklung des Ödipuskomplexes (1999). In: Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik 35, 72-89. (auch in ungarischer Übersetzung)
- Concretism and identity aspects in the Jewish joke (1998). In: Psychoanalysis and Contemporary Thought 21/3, 423-441.
- Zur Gruppendynamik des Ödipuskomplexes (1993). In: Dynamische Psychiatrie 26, 358-369. (auch in ungarischer Übersetzung)
