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Was bin ich? Wer bin ich? 
Was habe ich erreicht? 
Fragen, die sich mir stellen - 
jetzt, wo es auf die Entlassung zugeht.

Wenn ich mich von meiner positiven Seite betrachte,
fühle ich mich gar nicht so zerstört, wie ich immer denke.
Es ist ganz anders.

Ich bin in die Klinik gekommen,
um die Kraft zu finden, überhaupt weiterzumachen -
um zu mir selbst zu finden. Zu meiner alten Stärke.
Ohne die Verluste, die ich erlitten habe.

Und jetzt?
Bin ich stärker geworden.
Habe die Kraft (und die Sturheit),
mich für das, was ich will, einzusetzen
und für es zu kämpfen.

Sei es ein TWG-Platz oder der Studiengang,
den ich gern studieren möchte.

Ich habe Vertrauen in mich gewonnen,
bin etwas wert, habe Ressourcen, die ich nutzen kann.
Klavier spielen, singen, schreiben, Theater, malen,
geduldig sein.

Anderen zuhören, Mitgefühl zeigen und lachen,
Sport machen, mich wieder normal fühlen und unter Leute gehen.
Lesen, Musik hören, nachdenken.
Die Natur oder den Moment genießen.

Ganz bei mir sein.
Die Gegenwart von mir selbst anerkennen.
Mich lieben.
Und andere lieben.

Neue Freundschaften schließen, höflich sein, aufmerksam,
offen für Neues.

All das war vor mehr oder weniger drei Monaten verloren.
Jetzt habe ich es mir wieder aufgebaut.
Stück für Stück.
Und es hat sich gelohnt.

Seht mich an!
Ich bin hier -
hier, mit euch!
Um in den Tag zu starten,
mich auseinanderzusetzen oder zu versöhnen,
die Dinge anzupacken, die anstehen.

Oder mich auch mal entspannt zurückzulehnen.
Mir Raum nehmen
oder Raum für andere lassen.
Sozial sein -
in der Hausaufgabenbetreuung oder im Tierheim arbeiten,
Klavierstunden geben, babysitten
auf die Katze aufpassen und Freunden helfen.

Ganz bei der Sache sein.
Das funktioniert immer besser
und ich bin dankbar dafür.

Dankbar für mein Leben , meine Familie, meinen Platz in der Welt
aus dem ich so einiges machen kann, wenn ich mich dafür einsetze!

Ich möchte Wirtschaftspsychologin werden,
Kunden beraten und das Personal betreuen.
Das Unternehmen und die unterschiedlichen Menschen im Blick haben.
Helfen, wo ich kann.

Ich möchte ein eigenständiges, unabhängiges und wertvolles Leben führen.
Ohne Depressionen und Schlafstörungen.

Einfach ich sein.
Weil ich das am Besten kann!

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